Franziska Greising verfolgt das elende Geschick der Anna Vögtlin als
und gewissenhafte Chronistin. Sie registriert - romanhaft ausgeschmückt - die Ereignisse, so wie sie sich abgespielt haben mögen. (...) Die Autorin malt mit liebevoller Genauigkeit und Farbenfülle lebhafte Szenen vor spätmittelalterlicher Kulisse aus, und mit eindrücklicher Drastik schildert sie - Höhepunkt des Romans - die Gerichtsverhandlung, und zwar so, wie sie sich einer heutigen Sichtweise zwangsläufig präsentieren muss.
Der kleine Bund, 29. April 2000